Zweiradmechaniker können sich einerseits auf Fahrräder spezialisieren und haben es dann mit ultra leichten Rennrädern, coolen Mountainbikes oder trendigen Liegerädern zu tun.
Zum anderen sind sie auch für die motorisierten Zweiräder zuständig. In diesem Bereich halten die Bikes und Roller mit Elektroantrieb immer mehr Einzug. Wer gerne repariert und tüftelt, in Werken und Technik gut ist und mit Kunden freundlich umgehen kann, für den könnte das der richtige Beruf sein.
Zweiradmechaniker/in:
Warum
ist das ein Job mit Energie?
Die Energie steckt beim Fahrrad nicht im Motor, sondern in der Muskelkraft. Die sollte optimal umgesetzt werden. Zweiradmechaniker entwickeln solche leicht laufenden Geschosse. Dann macht radeln Spaß. Je mehr Menschen aufs Fahrrad umsteigen, desto mehr Benzin lässt sich sparen. Diese Entwicklung können Zweiradmechaniker unterstützen, indem sie für jeden Wunsch das passende Rad anbieten: das Trekkingrad für den Wochenendausflug, das voll gefederte Mountainbike für die Bergtour und das Citybike für den Arbeitsweg. Bei weiter Anfahrt kann auch ein Elektrorad oder ein Roller mit Elektroantrieb gute Dienste leisten. Auch dafür sind Zweiradmechaniker der Fachrichtung Fahrradtechnik zuständig.
Der Zweiradmechaniker der Fachrichtung Motorradtechnik wartet und repariert motorisierte Zwei- und Mehrradfahrzeuge wie zum Beispiel Quads. Auch bauen und rüsten sie diese mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus.
Immer mehr Hersteller bieten Antriebe mit Elektroantrieben an, so gibt es schon flotte Roller oder auch starke Motocross Maschinen mit Elektroantrieb.
Zweiradmechaniker/in:
Was
mache ich da?
Im Verkauf berate ich Kunden und biete ihnen passende Modelle an. Meist gehört es auch dazu, Sattel und Lenker auf die richtige Höhe einzustellen. In Fahrradwerkstätten warte ich einzelne Bauteile wie Tretlager, Bremsen, Schaltung oder Beleuchtung. Manchmal baue ich auch nach den Vorstellungen des Kunden verschiedene Komponenten zu einem Fahrrad zusammen. In der Industrie schweiße ich z.B. Rahmenteile oder baue Einzelteile an der Montagestraße.
Auch bei den Motorrädern bin ich sowohl in der Werkstatt als auch im Geschäft und suche nach dem passenden Modell für den Kunden. Ist ein Umbau nach den Wünschen des Kunden notwendig, dann machen wir das gerne.
Zweiradmechaniker/in:
Wer
bildet aus?
Im Handwerk bilden Fahrrad- oder Motorradwerkstätten aus, die z.B. Fahrräder oder Motorräder herstellen, warten und instand halten und verkaufen. In der Industrie gibt es Unternehmen, die Zweiräder an Montagestraßen zusammenbauen. Voraussetzung für diesen Beruf ist in aller Regel der Hauptschulabschluss.
Zweiradmechaniker/in:
Wie
lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung ist dreieinhalb Jahre, also 42 Monate lang. Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet die Zwischenprüfung statt. Die Gesellenprüfung steht am Ende der Ausbildungszeit.
Zweiradmechaniker/in:
Welche
Perspektiven habe ich?
•
Zweiradmechanikermeister/-in
• Meisterschule für Zimmerer
• Industriemeister/-in in Metall- oder Aluminiumbearbeitung
• Techniker/-in Maschinenbau/Maschinentechnik
• Studium zum Diplom Ingenieur/-in Maschinenbau
Zweiradmechaniker/in:
Wo
finde ich weitere Infos im Internet?
