Maler/in und Lackierer/in

Maler sorgen dafür, dass Wände schön warm halten, Wind und Wetter trotzen und gut aussehen. Wer sich für Dämmstoffe interessiert, es gerne bunt mag, mit Farbrollern und Pinseln hantieren möchte und in der Schule in Werken, Technik und Chemie gut ist, für den könnte das der richtige Beruf sein. 


tl_files/jobs/icons/leaves.pngMaler/in und Lackierer/in: Warum ist das ein Job mit Energie?
Malerfirmen sind heutzutage nicht nur dafür da, Innenwände und Fassaden zu streichen. Vor dem neuen Anstrich wollen viele Bauherren, erst mal eine gute Dämmung anbringen, um Heizkosten zu sparen. Deshalb dübeln Maler Dämmplatten an die Wand und bringen dann eine Armierungsschicht auf, die verputzt wird. So entsteht eine Thermohaut fürs Haus. Für diese Arbeiten sind vor allem diejenigen zuständig, die sich im dritten Lehrjahr auf den Bereich Gestaltung und Instandsetzung spezialisiert haben. Wer in Richtung Bauten- und Korrosionsschutz geht, schützt Gebäude mit Anstrichen. Zum Beispiel werden Stahlkonstruktionen so beschichtet, dass sie kaum noch rosten. Beton wird imprägniert und damit haltbar gemacht. Wenn Malerfirmen Bauwerke vor dem Zerfall schützen, schont das auch die Umwelt. Denn ein Neubau würde viel mehr Energie und neues Material verbrauchen. Maler und Lackierer können auch darauf achten, dass beim Reinigen und Beschichten nur umweltfreundliche Lösemittel, Farben und Lacke zum Einsatz kommen.
 

tl_files/jobs/icons/configuration02.pngMaler/in und Lackierer/in: Was mache ich da?
Wer im Bereich Gestaltung und Instandhaltung arbeitet, kennt sich mit den verschiedenen Dämmmaterialien aus: Mineralwolle, Mineralschaum, Polystyrol oder auch mit natürlichen Dämmstoffen wie Holzfaser, Kork, Hanf oder Schilf. Mein Job ist es auch, farbige Beschichtungen aufzutragen und Fassaden, Innenwänden, Decken sowie Böden eine neue Oberfläche zu geben. Wenn ich auf Bauten- und Korrosionsschutz spezialisiert bin, saniere und schütze ich vorwiegend Beton, Stahl und Metall. Generell muss ich die Untergründe zuerst gründlich reinigen, dann Anstriche und Beschichtungen auftragen und Fugen abdichten. Wichtig ist, die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Untergründe, Lösungsmittel, Dämmstoffe, Farben und Lacke zu kennen. Auch Brandschutzmaßnahmen gehören zu meinem Aufgabengebiet. Manchmal trage ich auch Straßenmarkierungen auf.

tl_files/jobs/icons/agent.pngMaler/in und Lackierer/in: Wer bildet aus?
Ausbildungen und Praktikumsplätze bieten Betriebe des Maler- und Lackiererhandwerks. Außerdem sind generell Hochbaufirmen in diesem Bereich tätig. Außerdem kann man bei Betonsanierungsunternehmen bzw. Fachbetrieben für Bauerhaltungsmaßnahmen unterkommen. Die meisten Arbeitgeber erwarten einen Hauptschulabschluss.


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Maler/in und Lackierer/in: Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung ist dreieinhalb Jahre, also 42 Monate lang. Die Gesellenprüfung steht am Ende der Ausbildungszeit.

tl_files/jobs/icons/male-user.pngMaler/in und Lackierer/in: Welche Perspektiven habe ich?

  • Meisterschule im Maler- und Lackiererhandwerk
  • Industriemeister/-in in der Fachrichtung Lack
  • Weiterbildung zum Techniker/-in im Bereich Farb- und Lacktechnik
  • Studium zum Diplom Ingenieur/-in Farbe (Chemie)

tl_files/jobs/icons/search.pngMaler/in und Lackierer/in: Wo finde ich weitere Infos im Internet?


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