Den Beruf des Kaminkehrers gibt es
schon seit dem Mittelalter. Trotzdem ist er immer noch brandaktuell,
weil jede Heizung und jeder Kamin regelmäßig überprüft werden
müssen. Wer anderen gerne aufs Dach steigt, schwindelfrei ist, gerne
Messungen durchführt und Kunden berät, für den könnte das der
richtige Beruf sein.
Kaminkehrer/in
bzw. Schornsteinfeger/in:
Warum
ist das ein Job mit Energie?
In diesem Beruf sorgt man dafür, dass möglichst wenig Abgase in die Luft geblasen werden. Dafür muss der Schornstein regelmäßig gereinigt werden. Außerdem misst der Mann oder die Frau in Schwarz, z.B. wie viel giftiges Kohlenmonoxid bei der Verbrennung entsteht und sorgt bei schlechten Messergebnissen für Abhilfe. Dabei ist immer die gesamte Heizanlage im Visier: Arbeitet sie effizient oder geht viel Wärme über den Kamin verloren? Wie ließe sich die Bilanz verbessern? Die Kunden werden auch fachkundig beraten, wenn sie eine neue Heizung wünschen, z.B. eine Pelletheizung oder eine Solaranlage, die für warmes Wasser sorgt, das auch die Heizung unterstützt. Manche Kaminkehrer/innen bieten ihren Kunden die Zusatzqualifikation Energieberatung gleich mit an.
Kaminkehrer/in
bzw. Schornsteinfeger/in:
Was mache ich da?
Wie der Name schon sagt, kehre und reinige ich Kamine und entferne Ablagerungen aus Lüftungsanlagen. Ich schaue nach, ob Ofenrohre und Abgasanlagen dicht sind. Außerdem überprüfe ich sämtliche Abgase und dokumentiere alle Messungen schriftlich. Ich bin viel bei Kunden unterwegs und bespreche mit ihnen, wie sie ihre Heizanlage verbessern könnten.
Kaminkehrer/in
bzw. Schornsteinfeger/in:
Wer
bildet aus?
In Deutschland gilt das so genannte Kehrmonopol. Das heißt, jedes Haus muss regelmäßig vom Bezirkskaminkehrer überprüft werden. Der bietet auch Praktikums- und Ausbildungsstellen an. Es ist zwar keine bestimmte Vorbildung vor Lehrbeginn vorgesehen, aber die meisten Betriebe erwarten zumindest einen Hauptschulabschluss.
Kaminkehrer/in
bzw. Schornsteinfeger/in:
Wie
lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Nach dem zweiten Jahr findet eine Zwischenprüfung statt. Die Gesellenprüfung steht am Ende.
Kaminkehrer/in
bzw. Schornsteinfeger/in:
Welche
Perspektiven habe ich?
Kaminkehrer/in
bzw. Schornsteinfeger/in:
Wo
finde ich weitere Infos im Internet?
