tl_files/jobs/buttons/zurueck.jpg Erneuerbare Energien – Unerschöpfliche Energie aus Biomasse, Erdwärme, Sonne, Wind und Wasser

Die Energieversorgung der Zukunft setzt auf erneuerbare Energien, denn sie schützen unser Klima und sorgen für regionale Wertschöpfung. 

Sonne - Motor der erneuerbaren EnergienErneuerbare Energien – das heißt Energiegewinnung aus nachhaltigen Quellen.
Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle sowie dem Kernbrennstoff Uran verbrauchen sich diese Energiequellen nicht. Sie erneuern sich ständig und sind damit kontinuierlich und zeitlich unbegrenzt verfügbar.
Bereits heute sind sie Exportschlager und sorgen lokal, regional und weltweit in Unternehmen und Kommunen für hohen Umsatz und Beschäftigung.

Sonne - Motor der erneuerbaren Energien 

Die Sonne ist der größte Energielieferant, den wir kennen.  
In drei Stunden liefert die Sonne so viel Energie auf die Erde, wie alle Menschen auf diesem Planeten in einem Jahr benötigen. Dieses enorme Energiepotential zu nutzen ist die große Aufgabe des 21. Jahrhunderts, denn die Sonnenenergie ist unerschöpflich, kostenlos und umweltfreundlich.

Die Hilfe der Sonne kann schon heute auf unterschiedlichste Art Energie erzeugt werden:

  • Mit Hilfe moderner Sonnenkollektoren kann Wärme oder Strom gewonnen werden. 
  • Nachwachsende Rohstoffe speichern die Sonnenenergie in der Pflanze
  •  Wasserkreislauf und Windsysteme werden von der Sonneneinstrahlung angetrieben. 
  • Auch Kälte kann mit Hilfe der Sonnenenergie erzeugt werden.

  

 
Sonnenenergie ist die Energie der Zukunft!

► Solarthermie  Solarthermie
Wärme und Kälte direkt von der Sonne

Eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach erwärmt das Wasser für die Dusche oder Heizung. In einem isolierten Tank kann das warme Wasser sogar eine Weile gespeichert werden. Großes Potenzial liegt in der Speicherung von Solarwärme im Sommer für den Winter und der Verteilung von heißem Wasser über Nahwärmenetze.

Fachhandwerker für diesen Bereich ist der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Solarthermie-Kraftwerke arbeiten ebenfalls mit der Wärme aus der Sonne. In großen Anlagen werden die Sonnenstrahlen z.B. mit Parabolrinnen so stark gebündelt und fokussiert, dass Temperaturen um 400 °C erreicht werden, die die Verdampfung einer Flüssigkeit ermöglichen. Mittels Dampfturbine kann dann wie in konventionellen Wärmekraftwerken Strom erzeugt werden.

Mit Solarthermieanlagen läßt sich auch Kälte erzeugen. Ähnlich wie beim Kühlschrank wird durch eine Absorptionskältemaschine, die ihre Antriebswärme aus den installierten Solarkollektoren bezieht, Kälte erzeugt.

 Hier findet vor allem der Anlagenmechaniker aber auch der Anlagenelektroniker und der Mechatroniker oder Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik sein Einsatzfeld.


PhotovoltaikStrom von der Sonne
Die Sonne liefert uns Strom, denn Solarzellen wandeln in so genannten Photovoltaik­anlagen die Sonnenstrahlung in elektrische Energie um. So entsteht Gleichstrom, der direkt zum Betreiben elektrischer Geräte genutzt oder in Batterien gespeichert werden kann. Wird der Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt, kann er auch ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Sowohl auf Dächern als auch auf großen Freiflächen werden Photovoltaikanlagen aufgebaut.

Experten für Solarstrom sind Elektroniker für Gebäudetechnik.


Bioenergie

HolzBioenergie wird aus Biomasse gewonnen, also zum Beispiel aus dem, was wir in die Ökotonne oder auf den Kompost werfen.
 Bioenergie ist unter den erneuerbaren Energieträgern der Alleskönner - aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse lassen sich Strom, Wärme und Treibstoffe gewinnen:

  • direkte Verbrennung z.B. von Holz und Stroh
  • Schwelgase durch Ver- oder Entgasung und Verschwelung
  • Biogas durch Faulung (anaeorobe Fermentation)
  • Biokraftstoffe (Alkohol, Diesel) durch z.B. Vergärung
  • Pflanzenöle durch Auspressen von Ölpflanzen

 Für Biomassekraftwerke und bei der Treibstoffherstellung sind Mechatroniker und Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik gefragt.
Holzheizungen oder Pflanzenölkraftwerke
betreuen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
Landwirte und Forstwirte liefern die Rohstoffe zur Energiegewinnung mit Biomasse.

viel Holz im Oberland 
Die wichtigste nachwachsende Biomasse im Oberland ist das Holz. Es kann in großen und kleinen Anlagen zum Heizen verwendet werden. Viele leisten sich einen schönen Kachelofen im Wohnzimmer. Moderne Holzöfen erwärmen auch gleich noch Wasser, das dann durch die Heizung läuft.
Mit der fachmännischen Ausführung wir der Luft- und Ofenheizungsbauer beauftragt.
Bevor ein Holzofen in Betrieb geht, kommt der Kaminkehrer zu Kontrolle und Abnahme. Denn der Rauch muss richtig abziehen können, und der Ofen darf nicht zu viel Wärme über den Kamin verlieren.

Beratung, Installation und Wartung der Holzheizung gehören wiederum ins Aufgabenfeld der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.


Windkraft

Windkraft

 Die Nutzung des Windes als Antriebsenergie hat eine lange Tradition. Windmühlen wurden schon vor 2000 Jahren zum Mahlen von Getreide oder als Säge- und Ölmühle eingesetzt.
Moderne Windenergieanlagen gewinnen Strom aus der Kraft des Windes. Dabei nutzen sie den Auftrieb, den der Wind beim Vorbeiströmen an den Rotorblättern erzeugt, um damit einen Generator anzutreiben. Windenergieanlagen können in allen Klimazonen, auf dem Meer und an Land, also an der Küste, im Binnenland oder im Gebirge, zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

Mit der technischen Umsetzung der Windkraft beschäftigen sich sowohl Mechatroniker als auch Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik.

 

Wasserkraft

In Wasserkraftwerken treibt das Wasser über ein Turbinenrad den Generator an und erzeugt so Strom. Das ist besonders in starken Fließgewässern (Laufwasserkraftwerk) und auch bei Gewässern mit Höhenunterschied (Speicherkraftwerk) sehr effektiv.
Die Nutzung der Wasserkraft hat im Oberland Tradition. Das Walchensee-Kraftwerk gehört zu den ältesten und größten Hochdruck-Speicherkraftwerken Deutschlands. Seit 1924 drehen sich die Turbinen und liefern Strom. Das besondere daran: Oben und unten befinden sich zwei natürliche Becken (Walchensee und Kochelsee), dazwischen eine Rohrverbindung und an deren Ende die Generatoren eines leistungsfähigen Wasserkraftwerks.

In Wasserkraftwerken betreuen sowohl der Mechatroniker als auch der Elektroniker für Maschinen und Antriebstechnik die Stromerzeugung.

 

Erdwärme - Geothermie

Erdwärme - GeothermieDie Erdwärme, auch Geothermie genannt, ist die in der Erde gespeicherte Wärme. Je tiefer man in das Innere der Erde vordringt, um so wärmer wird es. Bei uns in Mitteleuropa nimmt die Temperatur um etwa 3°C pro 100 Metern Tiefe zu. Im Erdkern werden sogar Temperaturen von etwa 5000 - 6000 °C erreicht. Diese in der Erde gespeicherte Wärme ist nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich.
Diese Erdwärme kann zum Heizen oder Kühlen von Wasserkreisläufen verwendet werden.

Die oberflächennahe Geothermie nutzt das Temperaturangebot unterhalb der Erdoberfläche bis ca. 400 m, zum Heizen meist in Verbindung mit einer Wärmepumpe.
Die
tiefe Geothermie nutzt Wärme, die im Thermalwasser und im Gestein gespeichert ist.
Das warme Wasser wird nach oben gepumpt und beheizt direkt Häusern oder Schwimmbäder.

Mit Erdwärme kann man aber auch Strom produzieren. Ist das Wasser in der Tiefe heiß genug (mehr als 110 °C) dann kann mit Hilfe einer Dampfturbinen elektrische Energie erzeugt werden. Ein Geothermie-Kraftwerk kann den Strombedarf ganzer Stadtteile oder Gemeinden abdecken.

In Geothermiekraftwerken arbeiten Brunnenbauer und Tiefbohrtechniker, Mechatroniker und Elektriker für Maschinen und Antriebstechnik.
Für die Beratung, Installation und Wartung der Erdwärmepumpe ist der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik zuständig.


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