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EnergieeinsparungDa die regional erzeugten erneuerbaren Energiearten begrenzt sind, ist die Energiewende nur erreichbar, wenn es gelingt, die derzeit benötigte Energiemenge drastisch zu reduzieren. Erst dann besteht die Chance, den noch erforderlichen Energiebedarf durch erneuerbare Energien zu decken.

Das bedeutet, dass in erster Linie mit der Energieverschwendung Schluss gemacht werden muss. So kann - ohne Abstriche an Lebensqualität - durch einen sorgsamen Umgang mit Energie und den Einsatz von moderner Energietechnik der Energieverbrauch drastisch verringert werden.

Wenn immer mehr Menschen praxiserprobte Beispiele konsequent umsetzen können wir die Energiewende schaffen.
Gebäude, Verkehr und Elektrogeräte bieten die größten Einsparpotenziale - Beispiele mit großer Wirkung sind:

  • Wärme im Altbau: Dämmung und neue Heizungen sparen 66 Prozent Energie
  • Verkehr: Mehr Bus- und Bahn - statt Autofahren spart 70 Prozent und das 3-Liter-Auto 65 Prozent
  • Strom im Haushalt: Moderne Elektrogeräte und Lampen sparen 75 Prozent
  • Stromerzeugung: Kraft-Wärme-Kopplung spart 50 Prozent
  • Landwirtschaft: Biolandbau spart 50 Prozent
  • Industrie und Gewerbe: Moderne Technik spart 50 Prozent

Diese Einsparungen können innerhalb der nächsten 10 Jahre umgesetzt werden. Dabei würde der CO2-Ausstoß um 85 Prozent zurückgehen.


Energieeinsparung - Fachkräfte helfen bei der Umsetzung

PelletsHeizung
Eine sparsame Heizanlage bildet das Kernstück eines modernen Hauses. Häuslebauer müssen sich entscheiden, ob sie eine Fußbodenheizung oder lieber Heizkörper einbauen wollen. Dann stellt sich die Frage nach dem Energieträger: erneuerbare Energietechnik wie Holzpelletheizung oder Wärmepumpe kann genutzt werden. Passivhäuser kommen sogar ganz ohne Heizung aus, weil sie so gut gedämmt sind.

Der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder der Kaminkehrer kann fachgerecht zum Thema Heizung beraten.

Nachwachsende Dämmstoffe
Mit der Dämmung von Wänden, Dach und Kellerdecke lässt sich viel Energie einsparen. Jedes Haus im Oberland egal ob alt oder neu sollte deshalb gut gedämmt werden. Aber es muss nicht immer Styropor oder Mineralwolle sein. Es gibt auch Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien, z.B. Schafwolle, Hanf, Kokos, Kork, Holzwolle oder Schilf. Eine gute Wärmedämmung ist deshalb so wichtig, weil Häuser die meiste Wärme über ihre Außenflächen verlieren.

Arbeiten an Fassaden war immer schon ein Gewerk für Maler und Lackierer, daher kann dies ein neues Standbein für Betriebe in dieser Branche sein. Fachleute für die Dachdämmung sind auch Zimmerer sowie Dachdecker und Spengler.

Nachwachsender Rohstoff Holz
Bei Architekten gilt Holz als traditioneller und zugleich moderner Baustoff. Es steckt viel Know How im Holzhausbau: Vom Niedrigenergie- bis hin zum Passivhaus ist alles möglich, aber auch für Dachstühle und Innenausbau findet Holz Verwendung.

Der Zimmerer baut das Holzhaus und kümmert sich gemeinsam mit dem Dachdecker und Spengeler ums das richtige Dach. Wenn es um den Innenausbau, Treppen oder gut isolierte, neue Fenster geht, ist der Schreiner gefragt.

Mobilität
Das Hauptverkehrsmittel im Oberland, das Auto verschlingt fast ein Drittel der von Privathaushalten genutzten Energie. Der tägliche Weg zur Arbeit, Schule, Supermarkt, der Wochenendausflug oder die Urlaubs- und Geschäftsreise das alles summiert sich übers Jahr. Für viele Strecken gibt es auch umweltfreundliche Wege zum Ziel. Wir können das Fahrrad oder den Bus und Bahn nutzen, gemeinsam mit Freunden oder Bekannten fahren oder einfach mal zu Fuß gehen. Das spart viel Energie!

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