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Genauso wie moderne Autos haben auch
Gebäude immer mehr Technik und Elektronik eingebaut: von der
Türsprechanlage, über komplizierte Beleuchtungssysteme in großen
Gebäuden bis hin zu Photovoltaikanlagen auf dem Dach. Das muss
natürlich eine Fachkraft planen, einbauen und warten. Wer in Mathe
und Physik gut ist und sich auch für Informatik interessiert, für
den könnte das der richtige Beruf sein.
Elektroniker/-in
für
Energie- und Gebäudetechnik:
Warum
ist das ein Job mit Energie?
Photovoltaikanlagen zapfen die Sonne an und wandeln ihre Wärme in Strom um. Windenergieanlagen nutzen die Kraft des Windes. Auch dafür ist der/die Energieelektroniker/-in zuständig. Generell ist ein wichtiger Ausbildungsschwerpunkt der Umweltschutz. Es geht vor allem darum, Energie so gut wie möglich auszunutzen und sparsam damit umzugehen. Darauf sollte man achten, wenn man z.B. eine neue Heizung oder Lüftung einbaut. Auch die Inspektion und Wartung der Systeme ist wichtig, nicht dass sie sich nach einigen Betriebsjahren zu Stromfressern entwickeln.
Elektroniker/-in
für
Energie- und Gebäudetechnik:
Was
mache ich da?
Ich sorge dafür, dass alles, was mit Strom läuft, reibungslos funktioniert: Aufzüge, Notfall- und Rettungssysteme in Wohn- und Industrieanlagen, Medizintechnik im Krankenhaus, Lichtsysteme in Kaufhäusern oder Förderbänder auf dem Flughafen. Manchmal sind in großen Gebäuden komplexe elektronische Netzwerke notwendig. Die plane ich zusammen mit anderen, installiere und prüfe sie dann.
Elektroniker/-in
für
Energie- und Gebäudetechnik:
Wer
bildet aus?
Praktikums- und Ausbildungsplätze bieten fast alle Branchen: Firmen der Immobilienwirtschaft, z.B. im Facility Management oder Hausmeisterdiensten oder Hersteller von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen. Anlagen der Stromerzeugung (wie etwa Windenergieanlagen) eröffnen weitere Tätigkeitsfelder. Auch bei technischen Gebäudeausrüstern gibt es Möglichkeiten wie auch in Unternehmen, die Beleuchtungs- und Signalanlagen für Straßen und Eisenbahnen installieren. Flughafenbetriebe und Krankenhäuser kommen ebenfalls als Arbeitgeber in Frage. Voraussetzung ist in jedem Fall ein Hauptschulabschluss.
Elektroniker/-in
für
Energie- und Gebäudetechnik:
Wie
lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahrs findet eine Zwischenprüfung statt. Die Gesellenprüfung folgt am Ende der Ausbildungszeit.
Elektroniker/-in
für
Energie- und Gebäudetechnik:
Welche
Perspektiven habe ich?
Elektroniker/-in
für
Energie- und Gebäudetechnik:
Wo
finde ich weitere Infos im Internet?
