Wer hoch hinaus will, schwindelfrei ist, gerne draußen arbeitet und richtig zupacken kann, für den könnte der Beruf des Dachdeckers oder Sprenglers der Richtige sein.
Dachdecker/ -in und Sprengler/ -in:
Warum
ist das ein Job mit Energie?
Wenn ich Dachdecker/-in werde, bin ich dafür verantwortlich, dass von oben alles dicht ist. Denn übers Dach verschwindet im Winter ganz viel Wärme, wenn es nicht gedämmt ist. Ich sorge also nicht nur dafür, dass es nicht reinregnet, sondern überlege mir auch, wie sich das Dach optimal dämmen lässt, z.B. mit Mineralwolle oder Dämmplatten. Manche Kunden wollen auch ein grünes Flachdach. Das muss ich ganz genau planen und die Dachbegrünung vorbereiten. Manchmal werde ich auch gerufen, um eine Solaranlage zu installieren.
Dachdecker/ -in und Sprengler/ -in:
Was
mache ich da?
Ich zimmere Dachstühle aus Holz und decke das Dach mit Ziegeln, Schindeln, Schiefer oder Dachplatten ein. Ich werde oft auch dafür gebraucht, die Fassade z.B. mit Natursteinplatten, Holzschindeln oder Metalltafeln zu verkleiden. Als Spengler/-in übernehme ich die Metallarbeiten auf dem Dach - z.B. ein Blechdach nach Maß. Auch die Dachrinne oder das Einblechen von Gauben gehören dazu. Wenn der Kunde einen
Blitzschutz wünscht, muss ich auch den Blitzableiter einbauen.
Dachdecker/ -in und Sprengler/ -in:
Wer
bildet aus?
Ausbilder sind: Dachdeckerbetriebe im Handwerk, Wohnungsbaufirmen und Industriebaufirmen. Da kann man auch erst mal wegen eines Praktikums anfragen.
Dachdecker/ -in und Sprengler/ -in:
Wie
lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung geht drei Jahre, also 36 Monate. Die Gesellenprüfung steht am Ende der Ausbildungszeit. Die meisten Betriebe erwarten einen Hauptschulabschluss.
Dachdecker/ -in und Sprengler/ -in:
Welche
Perspektiven habe ich?
Dachdecker/ -in und Sprengler/ -in:
Wo
finde ich weitere Infos im Internet?
